Einladung zu open space Veranstaltungen
In der Einladung sind neben Informationen zum Anlass und Hintergrund der Veranstaltung, dem Veranstalter, dem Thema, dem Tagungsort, Ort und Zeit des Nächsten Treffens und Organisatorischem auch Hinweise zum Vorgehen im open space enthalten. Es folgt eine Liste von Gesichtspunkten, von denen einige in die Einladung gehören. Was im Einzelfall mitgeteilt wird, richtet sich nach der Einschätzung der Einladenden im Hinblick auf die avisierte Teilnehmerschaft. Im Zweifelsfall gilt der alte Grundsatz: Weniger ist mehr.
- Zu Beginn der Veranstaltung entscheiden die Anwesenden selbst, was behandelt wird.
- Es gibt keine vorgegebene, von anderen entwickelte Tagesordnung. Die Anwesenden entwickeln selbst ihre Tagesordnung und die Vorgehensweise im Rahmen des Gesamtthemas.
- Moderiert, geleitet, entschieden und inhaltlich gefüllt wird von den Teilnehmenden selbst.
- Bearbeitet wird nur, was wirklich dran ist.
- Die Teilnahme ist freiwillig
- Die Größe, Zusammensetzung, Arbeitsweise und Dauer der Kleingruppen bestimmen die Teilnehmenden selbst.
- Arbeitsergebnisse, Vorschläge und Absprachen aus den Kleingruppen werden laufend protokolliert und sofort veröffentlicht.
- Aus den Berichten der Kleingruppen entsteht die Dokumentation, die alle am Ende der Veranstaltung in die Hand bekommen.
- Um sich wirksam einzubringen und zu profitieren, ist die Anwesenheit über den ganzen Zeitraum erforderlich, nur mal rein schauen bringt nichts.
- Mit Überraschungen und Spaß an der Arbeit ist zu rechnen!
Die Einladung kann von mehreren Teilnehmenden der Vorbereitungsgruppe unterzeichnet werden, die verschiedenen Interessengruppen angehören. Das erhöht in der Regel die Akzeptanz und Bereitschaft die Veranstaltung tatsächlich zu besuchen.
Da die Teilnahme an open space Veranstaltungen auf jeden Fall freiwillig ist, kommt der Einladung eine besondere Bedeutung zu. Beim Vorbereitungstreffen werden die Bausteine und das Vorgehen für die Einladung verabredet.
